Der Feuerturm brannte wieder!
Nach einer großartigen Mannschaftsleistung erkämpften wir uns in eigener Halle ein 28:27 gegen das Junior Team des Preetzer TSV!

Wir begannen sofort konzentriert und motiviert und setzten uns früh auf 3 Tore ab. Leider verpassten wir es diesen Vorsprung zuhalten und es entwickelte sich ein ewiges hin und her um die Führung. An diesem Tag stand unsere Abwehr wie eine unüberwindbare Mauer. Da die Unparteiischen auch eine gewisse Härte zuließen, konnten wir dies nutzen, um gegen die jungen Preetzer in der Abwehr Zeichen zu setzen. Auch unsere Angriffe waren diesmal sicherer und jede Position strahlte Torgefahr aus. Mit einer 2-Tore-Führung (17:15) gingen wir in die Kabine. Read More →

Am vergangenen Sonntagabend gab es die höchste und schmerzhafteste Niederlage der Saison. 40:27 stand am Ende auf der Anzeigetafel der Heimhalle unseres Gegners, der 4. Mannschaft des THW Kiel.
Nach dem Heimerfolg gegen den Tabellennachbarn aus Flintbek wollten wir den Rückenwind nutzen und weiter Fahrt aufnehmen im Kampf um den 3. Tabellenplatz. Doch, was uns dann geschah, konnte hinterher keiner so richtig fassen. Read More →

Am bisher wohl schönsten, sonnigsten und wärmsten Tag des Jahres sollten vergangenen Sonntag gegen 15:30 Uhr alle Fans, Betreuer und Spieler der SG Kiel Nord auf ihre Kosten gekommen sein! In einer umkämpften Partie würden sich die Kieler am Ende mit 35:31 für die bittere Hinspielniederlage revanchieren. Aber bis dahin war es noch ein weiter Weg…

Mit dem TSV Flintbek gastierte in der Hölle Nord nicht nur der Tabellendritte, sondern auch eine sehr spielstarke Mannschaft, die ihre letzten sieben Spiele allesamt gewinnen konnte. Gewarnt durch das Hinspiel, motiviert durch kleine Stichelein in den Berichten der Flintbeker und gut vorbereitet durch unsere Trainer, sollten die Punkte unbedingt bei uns bleiben.
Nach einer guten Trainingswoche und mit voller Bank war die Marschroute den Gegner und deren starken Rückraum mit einer offensiveren Abwehrtaktik aus dem Konzept zu bringen und selbst mit schnellen Ballgewinnen die Weichen früh auf Sieg zu stellen. Doch es kam alles anders.

Nach ausgeglichenem Beginn konnten wir zunehmend unsere eigenen Stärken im Angriff nicht umsetzen und luden durch überhastete Aktionen, gepaart mit Abschlussschwächen, den Gegner immer wieder zu Kontern und schnellen Toren ein. Selbst nach erfolgreichen Angriffaktionen unsrerseits, verteidigten wir zu oft halbherzig und waren ein ums andere Mal den entscheidenen Schritt zu spät!
(An dieser Stelle würde ich gerne den direkten Anwurf von Felix aufs gegnerische Tor erwähnen, der damit in der 25. Min unsere Unstimmigkeiten in der gesamten ersten Hälfte manifestierte. Obgleich der Wurf gar nicht so schlecht kam). Einzig unserem Torhüter Thorsten Lasch war es daher zu verdanken, dass sich Flintbek nicht, so wie im Hinspiel, entscheidend absetzen und in einen Rausch spielen konnte.

TIMEOUT!
Toni appellierte noch einmal an unsere Einstellung, ebenfalls an das geforderte Konzept und stärkte durch das Umstellen auf unsere gewohnte 6:0 Abwehr zugleich eben diese, so dass wir bis zur Halbzeit auf zwei Tore Rückstand verkürzen und uns Motivation für die zweiten 30 Minuten holen konnten.

Die zweite Halbzeit sollte mit noch mehr Engagement und Einsatzbereitschaft der Kieler beginnen. In Kürze wendete das Ergebnis von Minus Zwei in Plus Zwei Tore! Daran sollte sich bis zum Abpfiff auch nicht mehr viel ändern. Ähnlich euphorisiert wie die Flintbeker im Hinspiel, hatten wir in Hälfte zwei auf alles eine Antwort und konnten unseren Vorsprung gar auf ein halbes Dutzend ausbauen! Ob über den Kreis, über die Außen oder einfach aus dem Rückraum, haben wir die Überhand gewonnen und durch eine verbesserte Abwehr (inkl TW) immer mehr Nadelstiche setzen und gleichzeitig unseren Vorsprung ausbauen können.

Resümiert man den Verlauf und das Auftreten der Mannschaft im Spiel, wird eines klar… Schon wie beim Sieg gegen Heikendorf in der Vorwoche, führte auch dieser Weg einzig über unsere geschlossene Mannschaftsleistung! Egal wer, wann und wie lange auf der Platte stand, wir haben als Team fungiert und gemeinsam den Sieg errungen!!!
Am Ende konnte der TSV mit seiner offenen Manndeckung noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben,das Spiel gar spannend machen, doch getragen von unseren Fans, haben wir die gewünschten Punkte und unsere Ehre in der Hölle Nord behalten!

An dieser Stelle bedanken wir uns bei unseren Fans und laden Euch herzlich zu unseren verbleibenden Herausforderungen ein.

P.S. Wieso danken wir Schweden?
Vielleicht ist es die Nähe zum Handballbundesligaprimus, der offensichtlich eine Affinität für die Skandinavier hat, vielleicht aber auch die Sympathie zum wohl erfolgreichsten schwedischen Fußballnationalspieler, dessen Vergleich wir zumindest an jenem Sonntag nicht scheuen müssen!
…wie er sagen würde:
„den Gegner haben wir zlataniert“

Kritisch anzumerken bleibt, dass Verlierer häufig das Spielgeschehen und den Verlauf eher subjektiv betrachten und aufgrund der Niederlage häufig die Fehler beim Gegner, den Schiedsrichtern und oder Fans suchen…

Somit wollen wir in den verbleibenden Spielen an unseren erfolgreichen zweiten Halbzeiten anknüpfen, versuchen unsere Spiele auch von Beginn an zu dominieren um A, die Saison auf dem Treppchen zu beenden und B die verbleibenden Heimspiele zu gewinnen, damit die Hölle Nord auch als solche bestehen bleibt und einzig im designiertren Aufsteiger, dem MTV Dänischenhagen, seinen Meister gefunden hat.

Bleibt uns treu…
Bis Sonntag (18 Uhr, Helmut Wriedt Halle)…

Feuerturm (zlataniert)
BRENN, BRENN, BRENN

Der FEUERTURM brennt!

Nach anfänglichem Trancezustand erwachte der Leuchtturm zu neuem Leben
In einer nicht sonderlich sehenswerten Anfangsphase ging vorerst die SG in Führung (2:5/7.), um dann mehr und mehr den Faden zu verlieren. Die blau-weiße Abwehr ließ zu viele einfache Tore zu und belohnte sich im Gegenzug vorne nicht für die zahlreichen herausgespielten Chancen. Als Folge kassierten die Gäste schließlich verdient den Ausgleich (7:7/13.).
Danach nahm die Talfahrt erst so richtig Fahrt auf, der Heikendorfer SV konnte jetzt freier aufspielen und beherrschte durch sein ermüdendes Spiel die Partie, davon angesteckt und durch fehlende Absprachen verlor die SG Kiel Nord zunehmend die Zuordnung und schaffte mehr Raum für den Gegner, den dieser effektiv zu nutzen wusste (12:8/22.).
Das enteilen des Gastgebers konnte auch nicht durch die grüne Karte von Trainer M. Thimm, sondern erst durch die Halbzeitsirene gestoppt werden (15:9/30.).
Die SG Kiel Nord kam mit einigen neuen Gesichtern aus der Kabine und eben diese trugen Ihre Mannschaftskameraden auf einer Welle der Euphorie und des Tatendrangs. Die Mannschaft war nicht wieder zu erkennen und begann sich aus der Heikendorfer Umklammerung zu befreien. Tor um Tor verringerten die „Nordmänner“ den Vorsprung der Gastgeber, bis die Wende in greifbare Nähe rückte (19:17/39.). Durch den frenetischen Jubel auf den Rängen, auf dem Feld selbst und besonders auf der eigenen Bank angestachelt, gingen die Köpfe hoch und die Defensive einschließlich des Schlussmannes parierte Angriff für Angriff, um die dadurch erzielten Ballgewinne in schnelle Treffer zu verwandeln (25:28/51.).
Die erneute Talfahrt, dieses Mal allerdings für den HSV, konnte wie schon zuvor nur durch den Abpfiff der Unparteiischen beendet werden.
Aufgrund einer bissigen zweiten Hälfte konnte am Ende ein 30:34 Auswärtssieg beim HSV gefeiert werden!